StartseiteInfos über NWKs

Lamas und Alpakas gehören zu der Gattung der Neuweltkameliden (NWK) und sind Schwielensohler sowie Wiederkäuer. Ursprünglich kommen die Tiere aus Südamerika, vorwiegend aus Peru, Chile und Argentinien. Oft werden die Tiere als Zwergkamele bezeichnet, denn ihre nahen Verwandten, wie Kamel und Dromedar, sind entsprechend größer und in Afrika beheimatet.

Neuweltkameliden vertragen das Klima hierzulande sehr gut und sind als Nutztiere in Deutschland anerkannt.

Die Tiere müssen im Gruppenverband gehalten werden. Eine Einzeltierhaltung ist nicht erlaubt, da die Tiere absolute Herdentiere sind.

Lamas und Alpakas werden in ihren Heimatländern für die Wollgewinnung, aber insb. auch Lamas für die Fleischgewinnung gehalten. In unseren Ländern werden die Tiere vorwiegend als Hobby und zur Zucht gehalten. Eine Fleischgewinnung kommt innerhalb von Europa kaum zum tragen.

Der Einsatz von Lamas nimmt zunehmend im Bereich des Tourismus zu, aber auch im Bereich der Therapie mit z.B. behinderten und nervösen Kindern. Gerade die Ruhe dieser Tiere hat positiven Einfluss und wird geschätzt.

Alpakas werden für die Zucht gehalten, um die hochwertige Wolle der Tiere zu vermarkten und zu verarbeiten. Die Wolle der Alpakas ist sehr fein, so dass aus dieser hochpreisige Naturprodukte hergestellt werden.


Was hat es mit dem Spucken auf sich?

Lamas haben das Vorurteil erhalten, dass sie Menschen anspucken würden. Dies ist absolut nicht richtig.

Das Spucken untereinander regelt die Stellung innerhalb der Gruppe und ist vergleichbar mit dem Raufen und Kämpfen von Hunden im Rudel. Der Mensch wird bei einem ordnungsgemäß aufgewachsenen Lama nicht als Herdenmitglied angesehen, also gibt es wenig Grund diesen anzuspucken - Hunde beißen doch auch nicht alle Menschen sofort, oder?

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